Muss es wirklich die AfD sein, die geradebiegen will, was die sog. "etablierten" Parteien 2012 verbogen haben -
das Grundgesetz?
Jemand bei der AfD wollte mal nicht-indizierte Beschneidungen von Jungen verbieten
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Die GEZ wollen sie auch anfassen. Auch so ein Thema, bei dem die etablierten Parteien seit Jahren jede ernsthafte und aufrichtige Diskussion verhindern und gegen rationale Vernunft und nach Meinung vieler auch gegen das Grundgesetz verstossen. Wählbar macht es die für mich dadurch leider noch lange nicht. Mal sehen, wie sich die Piraten diesbezüglich weiter verhalten werden.
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Wie man auf das grundsätzlich richtige Verbotsanliegen der AfD reagiert, sollte meiner Ansicht nach ausschließlich von der Begründung abhängen, welche die AfD für das Verbot angibt. Wenn diese Begründungen juristisch/ethisch nicht zu beanstanden sind, dann bleibt die Forderung richtig, selbst wenn sie von der AfD kommt. Man muss aber sehr genau hinsehen, ob möglicherweise fremdenfeindliche Inhalte mittransportiert werden sollen. Davon muss man sich dann in aller Klarheit distanzieren.
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Zum Glück ist niemand auf die AFD angewiesen. AFD ist nicht wählbar aber es gibt ja - "Partei der Humanisten"
Wir haben ausreichende Kenntnisse über die Bedürfnisse und Empfindungsfähigkeiten der in unserer Verantwortung lebenden Tiere. Es ist unsere ethische Pflicht als Humanisten, für das Wohlergehen dieser Tiere zu sorgen und Leid zu verringern. Dieses Ziel muss höher gewichtet werden als Traditionen, Unterhaltung, religiöse Riten oder wirtschaftliche Interessen. Auch bei importierten Produkten müssen die Haltungsbedingungen in den Ursprungsländern berücksichtigt werden.
Bei naturwissenschaftlichen Forschungsvorhaben gilt es, die Bedürfnisse der Versuchstiere gegenüber dem Wert des angestrebten Erkenntnisfortschritts angemessen zu berücksichtigen. Wir fordern, die Grundrechte auf Leben, Freiheit und körperliche Unversehrtheit in einem ersten Schritt über die Artgrenze des Homo sapiens hinweg auf die Familie der Menschenaffen auszudehnen und im Grundgesetz zu verankern.
Religiös-weltanschauliche Überzeugungen einzelner Gruppen dürfen nicht länger für alle anderen Bürger verbindlich gemacht werden. In diesem Sinne treten wir auch für eine Streichung des Gottesbezugs aus dem Grundgesetz und der Landesverfassungen ein. Besondere Privilegien, die die Gleichbehandlung vor dem Gesetz tangieren, wie der dritte Weg im Arbeitsrecht in kirchlich geführten Betrieben und das Beschneidungsgesetz, sind nicht zulässig.
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Wie man auf das grundsätzlich richtige Verbotsanliegen der AfD reagiert, sollte meiner Ansicht nach ausschließlich von der Begründung abhängen, welche die AfD für das Verbot angibt.
Da sind wir wieder beim Thema, Steffen.
Vor Kurzem debattierten meine französischen Freunde und ich über das Thema "was ist, wenn die Le Pen sich des Themas annimmt ?"Meine Antwort: nichts ist dann. Sie nimmt sich dessen an, wie ich vermute, aus niederen Beweggründen.
Böse Unterstellung, vielleicht, aber ich fühle mich mit der Einstellung, dass es gerade egal ist, welches Thema sie, mit was auch immer für guten Argumenten, besetzt. Die Gesinnung, die dahintersteht, ist mir arg suspekt und damit fallen solche "vordergründigen Komplizen im Geister" in die Kategorie "falsche Freunde".Von daher... Lieber nicht.
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Musste es jetzt ausgerechnet die AfD sein?
Ich hatte immer gedacht, jede Partei, die nicht gerade die NPD ist. Aber die AfD? Sympathisch ist was anderes. Die suchen suchen sich ganz opportunistisch ökologische Nischen.Dieses politische System ist verkackt, wenn man nur so was wie die AfD wählen kann wenn man für den Schutz von Kindern vor Körperverletzung, vor Verstümmelung ist. Das ist doch einfach trostlos, ein Armutszeugnis für die sich immer ähnlicher werdenden etablierten Parteien.
Wir brauchen direkte Demokratie. So wie es läuft wird die Politikverdrossenheit immer grösser. -
Guy: "Vor K debattierten meine französischen Freunde und ich über das Thema "was ist, wenn die Le Pen sich des Themas annimmt ?"
Wer ist "K".
Diesen Satz: "Böse Unterstellung, vielleicht, aber ich fühle mich mit der Einstellung, dass es gerade egal ist, welches Thema sie, mit was auch immer für guten Argumenten, besetzt." verstehe ich nicht.
Guy: "Die Gesinnung, die dahintersteht, ist mir arg suspekt ..."
Mir auch, deshalb "mahne" ich ja zur Vorsicht.
Guy: "Von daher... Lieber nicht."
Was nicht?
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Zitat
Darin heißt es, die AfD lehne die Beschneidung des männlichen Kindes "wegen gravierender Grundrechtsverletzungen" ab. Die Beschneidung verstoße gegen die Menschenwürde und missachte die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung der betroffenen Kinder
Das ist ja alles richtig und gut.
Aber:
ZitatDas ebenfalls vorgesehene Verbot von Minaretten und dem Muezzinruf begründet die AfD in dem Programmentwurf damit, dass diese "im Widerspruch zu einem toleranten Nebeneinander der Religionen" stünden, das "die christlichen Kirchen in der Moderne praktizieren".
Was soll das? Wenn man so will ist das Ulmer Münster ein Super-Minarett.
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Wer ist "K".
Danke. Gerade korrigiert in "vor Kurzem"Was nicht?
Darüber nachdenken, dass deren Positionierung eine Unterstützung für unsere Bestrebungen sein könnte.
Alleine der Titel "AfD will Beschneidungen jüdischer und muslimischer Jungen verbieten"...
Entweder ist das eine "Übersetzung" von Journalisten, um die Afd noch brauner anzustreichen, als sie es schon ist, oder die Afd hat nicht begriffen, was der Gehalt von 1631d BGB ist.Eine Primärquelle wäre interessant, könnte an denken, aber nee, es ist gerade wurscht. Man sollte schlechten Umgang meiden.
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tl;dr
Hier ein Artikel dazu bei correctiv.org, mit Download des geleakten Grundsatzprogrammes:
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Guy: "Darüber nachdenken, dass deren Positionierung eine Unterstützung für unsere Bestrebungen sein könnte."
Also. Ich denke ohne jede Ausnahme darüber nach, wie was auch immer eine Unterstützung für unsere Bestrebungen sein könnte. Auch diese Positionierung der AfD bildet da keinen Sonderfall.
Die Positionierung der AfD ist in der Welt. Das ist Tatsache. Offensichtlich ist schon jetzt, dass es eine neue breite Diskussion geben wird. Man kann jetzt nur überlegen, wie man sich dazu verhält. Die Diskussion wird in jedem Fall die Gelegenheit nicht nur bieten, sondern erzwingen, unsere juristisch/ethisch richtigen Ansichten darzustellen. Beschneidungsbefürworter werden sich möglichweise ein gefundenes Fressen erhoffen, weil sie glauben die Beschneidungskritik so pauschal in die rechte Ecke drängen zu können. Damit könnten sie aber beim Wähler genau das Gegenteil des Erhofften erreichen, da sich die 70%-ige Ablehnung der Beschneidung natürlich nicht vorwiegend aus antisemitischen Motiven generiert.
Wie Dein Beispiel zeigt ist so genau zu prüfen, was die AfD genau verbieten will. Falls sie ausschließlich religiös motivierte nicht indizierte Beschneidungen verbieten wollen würde, wäre das antisemitisch. Stimmt sie aber mit allen juristisch/ethischen Begründungen von uns überein, dann ist auch das schlicht festzustellen. Daraus ergibt sich keine einzige Befürwortung irgendeiner anderen AfD-Position oder eine Wahlempfehlung.
Die Diskussion ist da. Beschneidungsbefürworter werden das zur Diffamierung nutzen. Ich denke aber, wir haben aus den letzten Jahren bzgl. der Argumentation gelernt. Und im besten Fall erkennen andere Parteien, die dem Abgrund nahe kommen oder gerade wieder aus ihm hervorkriechen dieses Thema für sich. Die Übernahme fremder Positionen ist ja in der heutigen Politik nichts neues. Die eigene Betroffenheit bewirkt ja oft eine wundersame Beschleunigung der Erkenntnis.
Nachtrag: Im AfD-Programm wird weltanschauungsneutral formuliert:
5. Beschneidung: Verletzt die körperliche Unversehrtheit
Die AfD lehnt die Beschneidung des männlichen Kindes gemäß § 1631d Abs. 1 und 2 BGB ohne medizinische Indikation wegen gravierender Grundrechtsverletzungen und Gesundheitsrisiken als verfassungs- bzw. rechtswidrig ab. Sie verstößt gegen die Menschenwürde, missachtet die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung und widerspricht dem ärztlichen Prinzip „primum non nocere“. Sie verletzt das Kindeswohl, dem das Elternrecht untergeordnet ist, und verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz der Geschlechter, denn die weibliche Genitalbeschneidung ist verboten. -
Also haben Journalisten jenen Titel erfunden, und die Afd fordert religionsneutral das Verbot jeglicher Beschneidung.
Mit diesen unlauteren Methoden erlaubt man der Afd sich als Opfer der Medien darzustellen und spült Wasser auf ihre Mühlen ("Lügenpresse" usw.).
Schade, dass unser Thema dazu missbraucht wird. und Schade, dass die Afd recht hat...
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Ein falscher Titel beim Link ist aber auch nicht besser: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.manipul…c06e6a70b7.html.
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Partei der Humanisten kennt doch kaum einer. AfD ist bis jetzt die einzige Partei, die sich dafür einsetzt und nächstes Jahr vielleicht eine Chance haben wird, meiner Meinung nach.
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Da ist die Stümmel-Zeitung aber gleich mittenmang dabei!
ZitatVon zwei Vorschlägen wären auch Juden betroffen
Außerdem fordert die AfD dem Bericht zufolge, das "betäubungslose Schächten" von Tieren zu verbieten. Entsprechende Ausnahmeregelungen für Religionsgemeinschaften soll es demnach nicht geben. Von solch einer Neuregelung wären neben Muslimen auch Juden betroffen.
Auch ein weiterer Punkt richtet sich gegen beide Weltreligionen. Die AfD will auch neue Beschneidungsdebatte entfachen. Der Programmentwurf, den Correctiv ins Internet gestellt hat (PDF), nennt die Beschneidung des männlichen Kindes "verfassungs- bzw. rechtswidrig".
Die Entfernung der Vorhaut bei neugeborenen Jungen ist bei Muslimen verbreitet. Für praktizierende Juden ist die Beschneidung essentieller Bestandteil ihres Glaubens, der Jahrtausende zurückreicht.
"Die AfD will auch neue Beschneidungsdebatte entfachen." Schlecht Deutsch, integrieren müssen ihr!
ZitatDie FPÖ grenzt sich zum rechtsextremen Rand bewusst nicht ab, Politikwissenschaftler nennen sie rechtsradikal. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Partei unter dem Namen VdU maßgeblich von Männern mit Nazi-Vergangenheit gegründet.
Na bitte! AfD = FPÖ = NSDAP
Und SZ = Stürmer!

Unterirdisch...
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Schon zurückgepfiffen?
ZitatGegenüber "Bild" verwies Petry darauf, dass die "Abwägung zwischen körperlicher Unversehrtheit gesunder Kleinkinder und der Religionsfreiheit" in der AfD ebenso "umstritten" sei wie unter Verfassungsrechtlern. Petry betonte: "Eine Entscheidung ist ist dem Parteitag vorbehalten." Gleichzeitig äußerte Charlotte Knobloch....
OMG....
ZitatWie der "Spiegel" unter Berufung auf interne AfD-Emails berichtet, ist nicht Petry, sondern die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch die treibende Kraft hinter den islam-kritischen Passagen des Programmentwurfs.
Oh Klasse! Damen-Wrestling!

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Was ist das wieder für eine Überschrift? "AfD-Chefin Petry will doch kein Beschneidungs-Verbot"
Im Text steht nichts dazu, dass Petry selbst gegen ein Beschneidungs-Verbot sei. -
Was ist das wieder für eine Überschrift?
Siehste, das ist eben unsere Wahrheitspresse!

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Also im Programm steht:
Zitat von AfDBeschneidung: Verletzt die körperliche Unversehrtheit
Die AfD lehnt die Beschneidung des männlichen Kindes gemäß § 1631d Abs. 1 und 2 BGB ohne medizinische Indikation wegen gravierender Grundrechtsverletzungen und Gesundheitsrisiken als verfassungs- bzw.rechtswidrig ab. Sie verstößt gegen die Menschenwürde, missachtet die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung und widerspricht dem ärztlichen Prinzip „primum non nocere“. Sie verletzt das Kindeswohl, dem das Elternrecht untergeordnet ist, und verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz der Geschlechter, denn die weibliche Genitalbeschneidung ist verboten.Soweit - so richtig. Keine Wortklauberei, keine Verbiegung des GG, keine Verbeugung vor irgendwelchen selbsternannten Über-Autoritäten.
Doch siehe da: das Thema hat sich bereits von selbst erledigt - im Knobl(aou)ch-Dunst, sozusagen:
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Stimmungsbild bei Focus
http://www.focus.de/politik/deutsc…id_5352011.html -
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